Neuigkeiten aus Tansania

22.2.2018

Ich bin zurzeit am Mara Fluss stationiert, wo mein Mann gerade Mara River Post 2 baut.
Die Erweiterung war von Anfang an geplant, allerdings nicht so schnell -  aber der Erfolg und die aktuelle Buchungslage zwingen uns das neue Camp bereits ein Jahr nach Eröffnung des ersten Camps fertigzustellen.
Mara 2 liegt auf der anderen Seite des Hügels, so dass die Camps durch den Hügelkamm getrennt sind und komplett unabhängig voneinander bleiben, mit je eigenem Restaurant und Bar für 8 Zelte. So ist gewährleistet, dass die intime Atmosphäre unseres kleinen, exklusiven Mara River Posts erhalten bleibt – in beiden Camps.

6 Plattformen sind bereits zu erkennen. Die große Akazie, im Mittelpunkt der Terrasse von Restaurant und Bar gelegen, wird - egal zu welcher Tageszeit - für Schatten sorgen und unseren Gästen bereits im Juni zur Eröffnung einen angenehmen Platz bieten, um mit Blick auf den Fluss einen Gin Tonic zu genießen.

Zur Zeit aber brennt die Serengeti. Seit Tagen schon. Das tut sie jedes Jahr - nach offizieller Version durch „Selbstentzündung“, was bezweifelt werden darf – aber eine wilde Feuersbrunst, wie vorletzte Nacht, als das Feuer seinen Höhepunkt erreicht hat, habe ich in dieser Heftigkeit in meiner gesamten Zeit in Tansania noch nicht erlebt. Läge der Fluss nicht als schützende Barriere von drei Seiten um das Camp, hätten wir wohl um die Strohdächer fürchten müssen.

 
Der Morgen danach schaut scheinbar trübe aus. Aber die Tiere lieben die abgebrannten Flächen als sichere Ruheplätze, wo Fressfeinde keine Deckung mehr finden und so weithin zu sehen sind.



Nur dem Kleingetier geht es an den Kragen: in großen Scharen fallen Schwarzstörche ein und machen Schlangen, Mäusen und was sonst noch dem Feuer entkommen ist den Garaus.


Aber auch Marabus, Kronenkraniche, Reiher, Adler und anders Gefieder nimmt an dem Festmahl teil. Zurzeit ist die Gegend am Mara Fluss ein unglaubliches Vogelparadies.